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Übungen für Konzentration, Gedächtnis und Reaktion

Zwölf der achtzehn Blöcke lassen sich einzeln bearbeiten, unbegrenzt oft und ohne Kosten. Die Aufgaben folgen demselben Bauplan wie die gemessenen, stammen aber aus einem getrennten Vorrat. Keine Aufgabe aus einer Übung erscheint in einer Messung.

Eine Übung wird nicht bewertet und geht in keinen Vergleichsbestand ein. Sie bleibt in Ihrem Verlauf, getrennt von den Messungen.

Zu den Übungen

Was in den Übungen verlangt wird

Die zwölf Übungen decken vier Anforderungen ab, die in Auswahlverfahren regelmäßig geprüft werden. Welche davon Ihnen schwerfällt, sehen Sie nach wenigen Minuten selbst.

Konzentration über die Zeit

Zeichen vergleichen, Reihen abarbeiten, ein Signal über Minuten hinweg nicht verpassen. Gemessen wird nicht, wie schnell Sie beginnen, sondern was nach zehn Minuten von der Genauigkeit übrig ist. Blöcke 02, 12 und 13.

Arbeitsgedächtnis

Etwas behalten, während Sie damit arbeiten: Zahlenfolgen wiedergeben, eine Position im Kopf mitführen, zwischen zwei Regeln wechseln, ohne die erste zu verlieren. Blöcke 04, 11 und 14.

Rechnen und Schlussfolgern unter Zeitdruck

Kopfrechnen mit Größen aus dem Alltag, Reihen fortsetzen, aus wenigen Angaben eine Folgerung ziehen. Die Aufgaben sind einzeln nicht schwer; die Zeit macht sie schwer. Blöcke 05, 07 und 10.

Räumliches und technisches Vorstellungsvermögen

Körper im Kopf drehen, Faltungen nachvollziehen, einfache mechanische Zusammenhänge einschätzen. Blöcke 03, 06 und 08.

Wofür eine Übung taugt und wofür nicht

Sie kennen die Aufgabenart

Wer eine Aufgabenart zum ersten Mal im Auswahlverfahren sieht, verliert Zeit mit der Anleitung statt mit der Aufgabe. Genau diese Zeit holen Übungen zurück, und sie nehmen der Sache die Überraschung.

Sie bekommen keinen Wert

Eine Übung wird nicht bewertet, geht in keinen Vergleichsbestand ein und sagt nichts über Ihren Stand. Dafür sind die drei Tests da, deren Aufgaben aus einem getrennten Vorrat stammen.

Ein Übertrag von geübten Aufgaben auf allgemeine geistige Leistungsfähigkeit ist wissenschaftlich nicht belegt. Was Übungen leisten, ist die Vertrautheit mit der Aufgabenform, und das ist am Tag der Prüfung nicht wenig.

Sechs Blöcke haben keine Übung

Weil der Abstand die Messung ist

Das Einprägen eines Lagebildes und sein Abruf gehören zusammen. Was dazwischen liegt, ist Teil der Aufgabe. Einzeln bearbeitet ergäbe keiner der beiden Blöcke einen Wert.

Weil eine Übung sie verraten würde

Die Symbolzuordnung endet mit einem Abruf, der nicht angekündigt wird. Wer ihn kennt, lernt die Tabelle absichtlich, und dann misst der Block etwas anderes. Für drei weitere Blöcke ist eine Übungsfassung noch nicht gebaut.

Auch Übungen brauchen mindestens 1024 × 700 Pixel. Auf einem Telefon lassen sie sich nicht sinnvoll bearbeiten, und ein halb dargestellter Block wäre eine schlechtere Auskunft als gar keiner.